Die Aktiven wurden Stadtmeister 2016 und bezwangen im Finale die HSK Crotia mit 4:0 ! Beim Turnier des FC Riedheim unterlagen wir im Endspiel dem FC Hilzingen 1:3.

DFB Junior Coach Lehrgang

Unsere beiden Jugendtrainer Robin Weiler und Damjan Vranjkovic haben am 22.11.2016 die Lizenz  durch Johannes Restle vom Südbadischen Fußballverband erhalten.

Unter der Leitung von Michael Pfister absolvierten die beiden einen 40 Lerneinheiten umfassenden Lehrgang, den sie mit einer erfolgreichen Lehrprobe abgeschlossen haben.  Wir gratulieren !

Jubilarsehrung am 24.05.2015

S.Cardoso,Maurice,Dustin,Henry,Max,Linus,Branko,Enno,Rafael,Niklas

von links nach rechts:

T.Cardoso, Maurice, Dustin, Henry, Max, Linus, Mark, Branko, Enno, Rafael, Niklas

Danke für  mehr als 10 Jahre ununterbrochenen Einsatz für die SG Magricos/ DJK !

 

T. Cardoso                 Vorstand FC Margricos

Maurice Cardoso     FC Magricos  seit 2001

Dustin da Costa       Magricos /DJK seit 2001

Henry Schopf           DJK seit 2001

Max Schrott              DJK  seit 2005

Linus Pfannkuchen FC Magricos  seit 2005

Mark Dragoi             DJK seit 2002

B. Vranjkovic            Jugendvorstand DJK

Enno Schopf             DJK seit 2003

Rafael Martins         FC Magricos seit 2001

Niklas Weith             DJK/ Margricos seit 2001

Filip Baumann         DJK seit 2004  ( nicht auf dem Bild )

 

 

Unser Jugendvorstand:

v.l. B.Schopf,S.Valentino,B.,Vranjkovic,F.Vala,A.Isele,S.Wohner

 

Die Vereinsgeschichte der Deutschen Jugendkraft Singen e.V. (DJK)

von Eberhard Woll

Kurz nach dem ersten Weltkrieg, in den Jahren 1919/20 wurde in katholischen Gemeinschaften Sport betrieben. Turnen, Leichtathletik und etwas später auch Fußball, standen auf dem Programm des damaligen Gesellenvereins und der kath. Jugend. Geturnt wurde in der Halle der Ekkehardschule, die Fußballer hatten ihr erstes Spielfeld im Gebiet des späteren Eisenbahnersportplatzes, zwischen der Seilfabrik und den Aluminium-Walzwerken. Im Jahre 1925 wurde auf einer Tagung der Gesellenvereine in Radolfzell angeregt, die Sportabteilungen der katholischen Gemeinschaften in der Dutschen Jugendkraft (DJK) zusammenzufassen. Daraufhin wurde noch im selben Jahr die DJK Singen gegründet. Der Verein nahm sämtliche Sportarten, die vorher schon betrieben wurden, in sein Programm auf.

Bis zum Jahre 1933 wurde der Verein durch folgende Persönlichkeiten geführt: Als Präses fungierten nacheinander die Hochw. Herren Prof. Franz Salzmann und die Vikare Bräg und Weidele; Hauptlehrer Winterer als Präsident, sowie die Herren Karl Seller (1925-1927), Eugen Fesseler (1927-1929) und Georg Weber (1929-1933) als Vorsitzende.

Die Sportanlage war anfangs ein großes Problem, da die DJK über kein eigenes Sportgelände verfügte. Man war auf die Bereitstellung von Wiesengelände durch Privatleute angewiesen, das für den Sportbetrieb einigermaßen geeignet war. Dies führte zu öfterem Wechsel des Geländes, sodaß nacheinander folgende Sportplätze benutzt wurden: Beim Jugendheim (Kolpingshaus), bei der Jugendherberge, auf gräfl. Enzenbergischem Gelände in der Gegend der heutigen Uhland – Hohenhewenstrasse und am Fuße des Hohentwiel, neben dem Bahndamm der Schwarzwaldbahn.

Mit Unterstützung der katholischen Kirchengemeinde – vor allem in finanzieller Hinsicht – wurde unter erheblichem Aufwand, ganz besonders durch freiwillige Arbeitsleistungen der Mitglieder, der Sportplatz am Ziegeleiweiher erbaut. Am 23. Mai 1932 fand die Einweihung statt, was in der Region große Beachtung fand.

Auf sportlichem Gebiet war die DJK Singen von Beginn an sehr rege. Die Mitglieder nahmen an vielen Sportfesten und anderen sportlichen Ereignissen über die Region hinaus teil. Die Fußballer beteiligten sich an Rundenspielen der DJK-Vereine im Bodenseegebiet, wozu die Orte Radolfzell, Engen, Konstanz, Petershausen, Zizenhausen, Meßkirch, Überlingen am See, Donaueschingen u.a. gehörten. Das Endspiel um die Badische DJK-Meisterschaft im Fußball wurde am 3. August 1928 in Mannheim gegen DJK Mannheim-Neckarau mit 1:2 Toren verloren, womit man die Vize- Meisterschaft errang. Anlässlich der Einweihung des DJK-Sportplatzes fand ein Spiel zwischen dem FC Singen 04 und der DJK statt, dass die DJK Singen mit 3:2 Toren gewann, obwohl der FC Singen einer höheren Spielklasse angehörte.

Das Jahr 1933 wurde zum Schicksalsjahr aller DJK-Vereine. Die damalige Reichsregierung verbot in einem Erlaß die Deutsche Jugendkraft und die DJK-Vereine wurden aufgelöst. Damit waren alle Mühen, die sich die DJK Singen mit der Schaffung des neuen Sportgeländes gemacht hatte, vergebens. Die aktiven Sportler mußten sich anderen Vereinen anschließen und der Sportplatz ging in das Eigentum der Stadt Singen über.

Nach dem 2. Weltkrieg und den harten Nachkriegsjahren hatten die Menschen zunächst andere Sorgen, als eine Wiedergründung herbei zu führen. Ende 1956 wurden innerhalb einer Jugendgruppe der Herz-Jesu-Pfarrei die Grundlagen für eine Neubildung der DJK Singen gelegt. In einer Versammlung am 27. Oktober 1957 beschloß man die Wiedergründung als Nachfolgerin des 1933 verbotenen Vereins. Karl Höll wurde der erste Vorsitzende; Vikar Bliestle wurde Geistlicher Beirat.
Kurz danach tat sich auch in der Südstadt etwas: Eine Anzahl junger Männer fand sich auf Anregung des damaligen Vikars Bernhard Adler von der St. Josefspfarrei, zu einem DJK-Handballverein zusammen, der offiziell am 15. April 1958 gegründet wurde. Erster Vorsitzender war Klaus Walter,
sein Stellvertreter Gerhard Scharmann. Im gleichen Jahr übernahm Karl Klaiber – der Vater des langjährigen Singener Sportamtchefs Alfred Klaiber – die Leitung der Abteilung. Der Zusammenschluß der beiden Vereine – Fußball in der Nordstadt, Handball in der Südstadt – fand bei der Jahreshauptversammlung am 16. Januar 1959 statt. Der erste Vorsitzende Karl Höll stellte nach über 4-jähriger Amtszeit seine Funktion als Vorsitzender zur Verfügung. In der Jahreshauptversammlung am 18. Oktober 1963 wurde Kurt Minder zum 1.Vorsitzenden gewählt. Niemand – am wenigsten er selbst – hat damals damit gerechnet, dass erdieses Amt dann 28 Jahre innehaben würde. Es war ein sehr erfolgreiche Zeit und Kurt Minder hat der DJK Singen seinen Stempel aufgedrückt. In diese Zeit fällt die Entwicklung zum Singener Großverein mit rd. 1400 Mitgliedern in 6 Abteilungen. Der spätere Münsterpfarrer von Überlingen a.B., Fridolin Dutzi, war von 1959 bis 1972 Geistlicher Beirat; auch er hat die DJK Singen maßgeblich geprägt. Als 2. Vorsitzende waren Eberhard Woll (1963-1970) und Werner Jockers (1970-1981) tätig. Anschließend übernahm Reinhard Brändlin bis zum Jahre 1991 dieses Amt. Geschäftsführer war von 1959 bis 1965 Günther Schnaudigel und die Hauptkasse wurde von Karl Weber (1958 – 1972) geführt. Nachfolger in beiden Ämtern war Walter Faigle bis 1991.

Die Badminton-Abteilung wurde 1972 ins Leben gerufen; die Volleyballer folgten 1973 und die Tennisabteilung 1975. Hier wurde in beispielhafter Eigenarbeit, zusammen mit der Stadt Singen, eine Tennisanlage mit 7 Spielfeldern und einem schmucken Vereinsheim geschaffen. Die jüngste Abteilung – von den errungenen Titeln und Meisterschaften her jedoch die erfolgreichste – ist die Leichtathletik- / Triathlon-Abteilung. Hier sorgten vor allem Anna Mangler mit etlichen Weltmeister- Titeln im Seniorenbereich sowie Günther Braß, Hans Schuster und Eberhard Woll mit Welt-, Europa-, deutschen- und baden-württembergischen Meistertiteln für einen hohen Bekanntheitsgrad weit über die Region hinaus. Unter Führung von Michael Turchi und danach von Bettina Frank haben vor allem die Triathleten für Schlagzeilen gesorgt, die sogar in die höchste Liga von Baden-Württemberg aufgestiegen sind.

Neben dem Angebot für Leistungssport wird auch der Breiten- und Freizeitsport bei der DJK Singen groß geschrieben. In fast allen Abteilungen gibt es die Möglichkeit, sich außerhalb des Wettkampfsports zu betätigen. Bei der Jahreshauptversammlung am 18. November 1991 gab Kurt Minder sein Amt als 1. Vorsitzender ab. Eberhard Woll wurde für 10 Jahre sein Nachfolger. Er übergab im Jahre 2001 den 1. Vorsitz an Marco Fecher, der nach erfolgreicher Tätigkeit im Jahre 2010 den Marschallstab an Peter (Peddi) Schwarz übergab. Seit dem 9. Mai 2012 ist nun Daniel Lehmann der Vorsitzende der DJK Singen. Präsident des Vereins ist seit dem Jahre 2001 Eberhard Woll; und als Geistlicher Beirat (Präses) fungiert ebenso lange Pfarrer Konrad Diesch. Derzeit setzt sich die Vorstandschaft aus den Leitern der einzelnen Abteilungen sowie zwei stellvertretenden Vorsitzenden (Bettina Frank und Gisela Steudle) sowie dem Hauptkassier Manfred Reutemann, und der Geschäftsführerin Leonie Weingärtner zusammen.